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IBBENBÜREN.
Schrille Gestalten wandeln durch die Messezelte.
Lange, türkisfarbene Haare, Wimpern bis zum Himmel, verdammt kurze Hotpants,
enge Lederhosen, Netzstrumpfhosen, Peitschen, High Heels und, und, und.
Es herrscht dichtes Gedränge zwischen den Ständen der Messeaussteller.
Technomusik dröhnt. Inmitten des großen Zeltes ist eine Mini-Disco aus
LED-Fußboden und Wänden. Es blinkt, was das Zeug hält. Disco-Contact,
ist der Name dieser Disco-Messe in der Ibbenbürener Aura.
Auf hohen Hacken über den neuen LED-Fußboden:
Diese drei sind von einem Promotion-Team und
haben sichtlich Spaß auf dem bunten Boden.
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Bereits zum 10. Mal trafen sich gestern Diskotheken-Unternehmer und Clubbetreiber, DJs, Musiker, Künstler, Zulieferer und weitere Fachbesucher aus ganz Deutschland zum nach Angaben des Veranstalters wichtigsten Treffen der Diskotheken-Branche. „Disco-Contact“ ist eine Erfolgsgeschichte. Eine stetig steigende Zahl an Fachbesuchern sowie eine mehrmals vergrößerte, auf nun 3000 Quadratmeter angewachsene Fachmesse belegt das.
„Die Ausstellungsfläche ist in diesem Jahr 50 Prozent größer als noch im Vorjahr“, erzählt Mike Matthias, Marketing- und Eventmanager der Aura. „Wir haben in diesem Jahr ein zusätzliches Messezelt vor der Aura aufgebaut.“ Insgesamt fast 80 Aussteller waren auf der Messe in Ibbenbüren. „Die kommen zu 90 Prozent aus dem Inland. Weitere Aussteller sind aus dem europäischen Ausland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa.“
Eine Neuheit, die auf der Disco-Contact präsentiert wurde, ist der LED-Fußboden, vorgestellt vom Unternehmen „Designgroup“ aus Böhlen bei Leipzig. „Der LED-Fußboden besteht aus kleinen Modulen, 40 mal 40 Zentimeter groß“, erklärt Firmeninhaber Henry Schmidt. Die Böden seien zum Beispiel interessant für Laufstege, Go-Go-Tanzpodeste, für Eingangsbereiche zu Einkaufszentren und eben Diskotheken. Billig ist der Spaß nicht. Eine Fliese kostet stolze 280 Euro.
„Im Moment gibt es nur zwei Diskotheken in Deutschland, die solche LED-Fußböden besitzen“, erzählt Schmidt. „Aber immer mehr wollen sie haben. Zurzeit ist das der Renner.“
Eine weitere Neuheit, die es auf der Messe zu sehen gab: LED-Wände mit ganz flachen, lüfterlosen Modulen und sechs Millimeter Pixel-Abstand zwischen den LED. Sie versprechen eine höhere Auflösung und mehr Helligkeit.
In den Gängen der Messezelte drängten sich Hunderte Menschen, inspizierten, was es neues gibt, in den Bereichen Getränke, Technik, Künstler, Booking-Agenturen, Hard- und Software, Möbel, Ausstatter und vieles mehr.
Zwischenzeitlich zog Mike Matthias ein erstes Fazit: „Die Zeichen deuten auf ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Im Moment ist es schwierig zu sagen, ob wir weiter expandieren werden.“ Aber, sagt er Marketing- und Eventmanager lächelnd: „Platz für das eine oder andere Zelt ist ja noch da.“
Quelle: www.ivz-online.de www.designgroup.eu
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